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Die Entstehungsgeschichte des namibischen Faustballs
Der namibische Faustball hat seine Anfänge in der deutschen Kolonialgeschichte. Von 1886 bis 1915 war Namibia eine Kolonie des deutschen Kaiserreiches. Mit den zahlreichen deutschen Siedlern die sich hier niederlieβen und den Soldaten der Schutztruppe die in der Kolonie Dienst taten fand auch der Turnsport nach Namibia und mit ihm der Faustball. Als Teil der alle zwei Jahre stattfindenden landesweiten Turnfeste wurde in den zwanziger und dreiβiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts auch eine Landesmeisterschaft im Faustball ausgespielt.
Namibia war inzwischen Mandatsgebiet der südafrikanischen Union geworden. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges kamen die sportlichen Aktivitäten in damaligen Südwest Afrika zum erliegen. Viele deutschsprachige Männer wurden interniert. In den Lagern in Südafrika wurde aber weiter geturnt und auch Faustball gespielt.
Nach Ende des Krieges und Rückkehr der Internierten wurde der Faustballsport in Vereinen in Swakopmund, Windhoek, Gobabis, Keetmanshoop und Tsumeb ausgeübt. 1967 kam es dann zur Gründung des Verbandes der Südwestafrikanischen Faustballspieler und die ersten Spiele einer Faustballliga wurden organisiert.
Schon 1968 wurden die ersten Länderspiele des jungen Verbandes ausgetragen. Zwei Auswahlmannschaften traten gegen Gäste aus Deutschland und Österreich an. Seit 1972 nimmt die Herrennationalmannschaft regelmäβig an Weltmeisterschaften und anderen internationalen Turnieren teil. Mit der Weltmeisterschaft 1995 richtete der namibische Faustballverband sogar selber ein hochkarätiges Turnier aus.
Eine Frauenmannschaft und eine U18 Herren-Jugendmannschaft zeigten sich erstmals 2001 auf der internationalen Bühne. Nächster Meilenstein der Fistball Association of Namibia ist die Jugendweltmeisterschhaft die im Sommer 2009 in Swakopmund stattfindet.
Eine ausführlichere Chronik folgt.
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